26.4.2014 Ortsbegehung in Hausen

Giessener Anzeiger Pohlheim 30.04.2014

Veränderungen des Einzelhandels thematisiert

RUNDGANG: Hausener Anwohner beklagen sich beim FW-Kandidaten Viertelhausen über „schlampig“ eingebaute Betonsteine

Der Rundgang in Hausen bot viele Gelegenheiten mit Bürgern ins Gespräch zu kommen. Der Weg führte vom Bürgerhaus über den Festplatz, dem Spielplatz hinunter in den Ortskern an der Schule vorbei zum Friedhof. Ortsvorsteher Jörg Schwarz war gerade auf dem Weg zum Einkauf, als wir am Hoftor auf ihn trafen. Aber auch hier war Zeit für ein Schwätzchen.
Nach rund 3 1/2 Stunden verhinderte der Regen einen Abstecher ins Neubaugebiet. Weil es weder Cafe, noch eine Bäckerei in Hausen gibt, fuhren wir dann mit PKWs zum Ausklang in die "Neue Mitte" in Watzenborn-Steinberg.

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Marlies Düringer (3.v.l.) freut sich über „Kundschaft“ am Samstagmorgen und begrüßt
Andreas Viertelhausen vor der Postagentur in Hausen.

HAUSEN - (red). Der dritte Stadtteilrundgang des Bewerbers um das Amt des Bürgermeisters in Pohlheim, Dr. Andreas Viertelhausen, führte durch Hausen. Auch hier freuten sich Bewohner den Kandidaten der Freien Wähler (FW) persönlich kennenzulernen und im Gespräch Dinge mitzuteilen, die ihnen im Zusammenhang mit Pohlheims spezifischen Belangen und allgemein kommunalpolitischen Problemen am Herzen liegen, heißt es in einer Pressemitteilung der Freien Wähler.

Ortsvorsteher Jörg Schwarz (CDU) war gerade auf dem Weg zum Einkauf, als Viertelhausen vorbeikam und von Schwarz am Hoftor begrüßt wurde. Ein Stückchen weiter kehrten zwei Anlieger den Bürgersteig. Hier habe Viertelhausen erfahren, dass die Betonsteine in der Rinne neben dem Bürgersteig schlampig eingebaut worden seien und sich mittlerweile gelockert hätten. Die Anlieger hätten die Schäden bei der Verwaltung gemeldet, aber bisher habe sich „nichts“ getan. „Folgeschäden mit entsprechenden Kosten wären zu vermeiden, würden nötige kleine Reparaturen zeitnah ausgeführt“, hätten die Pohlheimer gemeint.

Danach schaute sich Viertelhausen in der ehemaligen Metzgerei Metzlaff um. Er glaubte, hier einen weiteren „Leerstand“ entdeckt zu haben, doch Marlies Düringer betreibt dort seit Dezember 2012 eine Postagentur. Von Montag bis Samstag öffnet sie die Filiale jeweils von neun bis elf Uhr. „Samstags kommen kaum Kunden, ich müsste hier schon Brötchen verkaufen, damit ich morgens mal jemanden im Laden sehe.“ Im Gespräch mit Viertelhausen schilderte sie die bemerkenswerten Veränderungen des Einzelhandels angefangen von den kleinen Dorfläden bis hin zu Metzgereien und Bäckereien. Die Hausener kauften heute in erster Linie in der „Neuen Mitte“ im Supermarkt oder bei den Discountern ein.

Für ältere Einwohner sei der Fußweg dorthin beschwerlich und der Rückweg mit voller Einkaufstasche kaum zu bewältigen. Da die Mehrheit der Einwohner mit ihren Autos einkaufen fahren, sei die Zahl der Beschwerden über diese Situation zunächst noch gering. Durch den demografischen Wandel und nicht ausreichenden öffentlichen Personennahverkehr könne aber die Zahl der Beschwerden in der Zukunft deutlich steigern.

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