Dr. Andreas Viertelhausen - Bürgermeister für Pohlheim
06.05.2014 Besuch bei der Freiwilligen Feuerwehr Grüningen
http://www.ffwpohlheim-grueningen.de/
Gießener Anzeiger vom 14.5.2014
Kommt Bewertung „Dunkelrot“ fürs Gerätehaus?
Bürgermeisterkandidat Viertelhausen macht sich Bild von der Enge in der Grüninger Feuerwehrbehausung
Nächste Prüfung steht an
GRÜNINGEN - (red). Der Bürgermeisterkandidat der Freien Wähler (FW) Pohlheim, Dr. Andreas Viertelhausen, besuchte den Vorstand des Feuerwehrvereins in Grüningen. Die ehrenamtlichen Brandschützer hatten Viertelhausen eingeladen, um ihm ihre räumlichen Gegebenheiten direkt an Ort und Stelle zu zeigen, heißt es in einer Pressemitteilung der Freien Wähler. Im großen Unterrichtsraum schilderten die Vorstandsmitglieder ihre Situation. In regelmäßigen Abständen würden die Feuerwehren von amtlicher Seite überprüft. Dabei würde die Qualität der Infrastruktur ähnlich wie bei einer Ampel mit grün, gelb oder rot eingestuft. Grüningen wurde letztmalig 2008 geprüft und mit „rot“ eingestuft. Die Jahre sind vergangen und die Situation im Haus habe sich verschlechtert. Der Fußboden in der Küche neben dem Unterrichtsraum habe sich abgesenkt und signalisiere Sanierungsbedarf. In der Fahrzeughalle stünden die beiden Fahrzeuge dicht neben den Garderobenständern mit der Schutzkleidung der Aktiven, die sich unter diesen beengten Verhältnissen vor und nach Einsätzen umziehen müssten. Das sei gesetzlich nicht mehr erlaubt. Für die Einsatzabteilung müssten getrennte Sozialräume mit Toiletten und Duschen für Frauen und Männer installiert werden. Dafür sei in dem früher umgebauten und denkmalgeschützten Fachwerkhaus kein Platz. Der Grüninger Vorstand habe deshalb zusammen mit Stadtbrandinspektor Schöps andere räumliche Lösungen ausgearbeitet. Schöps bestätigte auf Anfrage der FW die gute kooperative Planungsarbeit mit den Grüninger Feuerwehrkameraden. Schöps habe die verschiedenen ausgearbeiteten Varianten vor Monaten auf dem Dienstweg den Verantwortlichen auf höherer Ebene vorgelegt. Am schnellsten zu realisieren, wäre der Umzug der Feuerwehr in die Limeshalle. Dort im Keller ließen sich Sozialräume installieren, da die notwendige Infrastruktur wie Kalt- und Warmwasser für die Duschen, Abwasser und Strom vorhanden seien. Die beiden Einsatzfahrzeuge könnten in die vorhandenen Garagen eingestellt werden. Für das größere Fahrzeug könne unter einem neu angebauten Schleppdach an die Seitenwand der Limeshalle vor einem der beiden Garagentore eine Fahrzeugbox installiert werden, die den Vorschriften entspräche. In diesem Monat steht die nächste amtliche Prüfung der Grüninger Feuerwehr im Terminkalender. Die Befürchtung, dass dabei mehr als die „rote Ampel“ als Ergebnis im Prüfprotokoll vermerkt wird, sei groß.
